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Suche Tipps für Rennradkauf

bearbeitet June 2012 in Techniksparte
Hallo Strassentourer!

Da ich eine gute Abwechslung zum Mountainbiken suche,würde ich mir gern einen Strassenrenner zulegen,aber ich kämpfe noch mit der Herstellerentscheidung. Außerdem bräuchte ich noch ein paar Tipps zu Material und Ausstattung. Ich hoffe ihr könnt mir viele gute Ratschläge geben um die dann anstehenden vielen Kilometer mit satten Höhenmetern gut zu bewältigen. :-)


Viele Grüße ronny

Kommentare

  • bearbeitet June 2012
    ..belies dich am besten mal in den großen Foren, also Tour-Magazin-Forum oder Rennrad-news.de. Ich denke so ins blaue hinein dir was zu empfehlen ("Ich fahre das und das, also ist das gut und du brauchst das auch" ) bringt dir herzlich wenig.

    Wichtig sind v.a. erstmal Geometrie (also v.a. Oberrohr), Rahmengröße sagt nur was übers Sitzrohr aus und ist mit das unwichtigste. Ich bin auch der eigentlich 55er Rh-Typ, fahr aber 53 in Supersportlich und das Sitzrohr ist grad mal 51 lang. Die Länge des Rahmens ist also viel entscheidender. Der Rest ergibt sich dann aus deinen Ansprüchen, also viel oder wenig überhöhung, gestreckt oder eher komfortabel aufrecht.

    Hier mal wichtige Links:

    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/rahmengröße-und-geometrie-mal-zusammengefasst.89507/ -> Geo und Sitzposition!

    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/hinweis-zur-kaufberatung-für-einsteiger.2966/ ->Allgemeine Tips zu Ausstattung.

    Gewicht des Rades ist ehrlich gesagt erstmal total wurst, passen muss es! Ansonsten sei dir geraten: klapper mal Bike24, BikeDiscount und XXL und wie sie alle heißen ab, lass dich umfassend beraten, also von Rahmengröße über Testfahrt draußen um den Block bis hin zu "was würde ich Ihnen raten". Dann schilder hier mal nach und nach deine Erfahrungen in den Läden und was dir geraten wurde, welches Rad-Modell, welche Ausstattung, Größe.. danach würde Ich mich dir mal annehmen und das nach meiner Erfahrung heraus beurteilen was du hier schreibst. Vllt finden sich dann auch noch andere Cielaber die mal ihre Sicht auf die Dinge zum besten geben.

    Achso, und ganz wichtig: LASS dich vermessen, zuhause! http://www.competitivecyclist.com/za/CCY?PAGE=FIT_CALCULATOR_INTRO dann ist das am genauesten. Nicht selber messen, denn jeder cm ungenauigkeit verfälscht dein ergebnis. Poste also einfach mal deine Daten die du da rausbekommst.

    Wie viel willst du für ein Rennrad ausgeben? Was haste so damit vor? Eisdiele fahren oder auch mal Berge (zwecks Übersetzung...).

    Gruß, Christ Ian
  • Am besten, du kaufst dir für <500€ ein gebrauchtes Rad mit Shimano 105. Wenn du dann ein paar km gefahren bist, weißt du selbst, was du brauchst oder ob es schon gut genug ist (was es objektiv ist). Gebrauchte Räder kann man quasi ohne Wertverlust wieder veräußern, wenn nötig.
  • Hallo Christ Ian,

    danke für die Tipps und Links. Werd ich mir in einer ruhigen Minute mal zu Gemüte führen. Die Bike-Läden können sich sicherlich noch an mich erinnern, ich war ständig dort und hab mich ewig beraten lassen, bis ich mich endlich für mein MTB entschieden hab :-D Fürs RR hab ich auch schon erste Beratungen gehabt. Da wurde mir zB. ein Cube Agree GTC DI2 empfohlen. Oder auch ein Stevens Xenon Cpt/3fach bzw. Xenon Di2 oder halt BMC RM01 racemachine oder das Scott Foil. Andere sagen wieder Canyon wär auch super oder Storck. Da bin ich halt bissl überfordert. Aber wichtig ist doch, dass es schnell, steif aber auch etwas komfortabel am Hinterbau ist und das es eine gute Ausstattung hat, damit ich auch den steilsten Berg hoch komme.

    Ich hab ein Auge auf die Touren der "Straßenflitzer" geworfen und würde mich gern der einen oder anderen anschließen, da ich die wirklich interessant finde. Ich verfolge die Touren ja schon länger hier bei Cielab und find die einfach nur genial. Viele km mit satt hm. genau das Richtige für mich :-)

    Bis 3000 Euro würde ich für das Rad schon ausgeben.

    @karstb ich wollte gleich was richtiges kaufen ohne vorher groß rumzuexperimentieren, dennoch danke für deinen Rat.


    Gruß, Ronny
  • ich würde dir ebenfalls die Variante von karstb vorschlagen - dieses Gefummel mit Geometrie, selbst vermessen und all der SchnickSchnack kann dir helfen ein Rad perfekt auf dich abzustimmen - nachdem du dich an solche Räder gewöhnt hast. Aber wenn du noch nicht mal auf nem Rennrad gesessen hast, finde ich, nützt dir das gar nix.
    Geh mal in einen Laden, von mir aus Elbcycles, schnapp dir ein Rad, dreh ne Proberunde, und du wirst selbst merken, ob du es geil findest, oder nicht. Klar, das Prinzip funzt in jedem Radladen, der dich eine Proberunde drehen lässt - aber 3000€ für ein Rad zu veräußern, dass dir vielleicht nur optisch zusagte, es aber nach einigen Fahrten nicht mehr ertragen kannst - bäh! Dann gib das Geld lieber.... mir?!
    :P

    Rad fahren ist mehr, als das teuerste Rad durch die Gegend zu schieben...
  • bearbeitet June 2012
    Stimmt, da du ja anscheind noch nie richtig auf einem Rennrad saßt wäre das Budget von 3.000 Euro schon weitaus zu viel des Guten. Falls es dennoch was neues und schönes sein soll, dann reichen auch locker 1.200 Euro. AluRahmen, 105er/Ultegra, Mavic Aksium...das sollteste überall bekommen.
    Rad fahren ist mehr, als das teuerste Rad durch die Gegend zu schieben...

    Da geb ich Knusperhexe absolut recht: spätestens am 5. Berg des Tages kommt die Ernüchterung, dass man auch bei der Plasteschüssel selber treten muss ;) Ich sag mir immer: so ein teures Carbon-Rad "lohnt" in dem Sinne nur, wenn man erstens damit auch ne ordentliche km-Leistung schrubbt und eben das teure Rad auch in seiner Tollheit nutzt und nicht nur 30 km auf Arbeit fährt. Denn dann kann man sich für das Geld auch getrost ein gebrauchtes Auto kaufen oder alle mal auf ein Eis einladen.

    Schau also lieber, dass du dich im Rennrad-Segment zurechtfindest und einen guten Einstieg findest. Notfalls kannst du dann nach nem Jahr dein einfaches Rennrad wieder verkaufen, falls du merkst es ist nichts für dich. Andernfalls: auch in 2 Jahren wird es noch geile High-End-Räder geben die auf Käufer warten.

    Und zu den Marken: ist total egal. Natürlich beeinflusst unterbewusst jeden Käufer das Verkaufsgerede, doch wie schon erwähnt: passen muss es und nat. muss es dir optisch gefallen, egal ob 500 g mehr oder weniger auf der Waage für gleiches Geld, alles andere kommt danach. Und eine 105er schaltet auf nahezu gleichem Niveau wie ne Dura Ace, wiegt eben nur mehr und hat nicht diesen Prestige und Eisdielen-Faktor.

    So, genug geschwafelt. Mach deine Hausaufgaben, Ronny :)

    Gruß, Christ Ian
  • Ronny,

    auch ich empfehle dir, dich den Vorrednern anzuschließen. 3000 Euro für den Einstieg, wozu? Ich fahre jetzt im elften Jahr RR und bewege mich nach wie vor in der Kategorie 1000...1300 Euro und bin zufrieden. Sprich Alu mit solider 105 oder Ultegra.
    Das Rennrad ist doch nicht ein Ding, was man kauft und gut ist, das muss zu einem passen. Das wird man im Laden nicht rausbekommen, aber mal ein zwei Vorbauten über die Monate ausprobieren kann ja nicht schaden. Das Rad wird erst dann zu einem tollen Rad, wenn man was damit erlebt.
    Sitzrohrlänge ist nebensächlich, entscheidend ist tatsächlich die Oberrohrlänge, die eben nicht immer zu genau 95% mit der Sitzrohrlänge daherkommt.
    Du wirst hier im Forum 2 Lager antreffen, ich gehöre dem Lager "wenig Überhöhung, dafür umso mehr gestreckt", was laut Tour wohl aerodynamischer und besser für die Atmung sein soll.

    Ich würde/werde mir nur deshalb ein teures Rad zulegen, um weiterhin mit der Bergelite mitzuhalten. Aber da muss man ja erstmal hinkommen, in die Kreise der sehr guten Bergfahrer. Die Rechnung ist denkar einfach, pro kg gespartes Gewicht ca. 20 Sekunden am Mückentürmchen bei den Topleuten.

    Ciao
    Sirko
  • [cite] degga:[/cite]

    Die Rechnung ist denkar einfach, pro kg gespartes Gewicht ca. 20 Sekunden am Mückentürmchen bei den Topleuten.

    Ciao
    Sirko

    Na prima, da brauch ich ja nur 24kg abnehmen !
  • @klunschi: ja, ungefähr so eine Rechnung schoss mir gerade auch durch den Kopf... :)
  • Ronny,

    wenn Du beim Bergfahren in der Gegend hier auch ein wenig Spaß haben willst, solltest Du auf eine vernünftige Übersetzung achten. Also entweder 3fach vorne oder Kompaktkurbel und ein 27er oder 29er hinten.
  • [cite] klunschbäcker:[/cite]

    Na prima, da brauch ich ja nur 24kg abnehmen !

    Ich bin dabei!

    Wo gibt's 'ne 15Kg Diät? (Überleg' mir grad wie dürr ich dann aussehen würde?!)
  • [cite] mst:[/cite]
    [cite] klunschbäcker:[/cite]

    Na prima, da brauch ich ja nur 24kg abnehmen !

    Ich bin dabei!

    Wo gibt's 'ne 15Kg Diät? (Überleg' mir grad wie dürr ich dann aussehen würde?!)

    Wie ich sehe ist euer Erfindungsreichtum sehr begrenzt. Abnehmen ist doch nur was, für Leute, die keine Ahnung von Physik haben. An der Fallbeschleunigung auf der Erde lässt sich dummerweise nix drehen, sofern man auf einen bestimmten Ort fixiert ist. Also müsst ihr einfach für den nötigen Auftrieb sorgen. Der Dichteunterschied zwischen Luft und Helium bei Standardbedingungen sind 1,1 kg/m³. Also braucht ihr für 10 kg einfach nur einen Ballon mit 10m³ Fassungvermögen, wobei die Hülle dann ein Kilo wiegen darf. Das sieht dann zwar zugegebenermaßen etwas merkwürdig aus, wenn ihr den Graupener Pass mit einem Ballon hochfahrt und bei Gegenwind könnte der Vorteil auch schnell verfliegen, aber es geht ja hier nicht um Eleganz.
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