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Garmin & Maps…an die AUSKENNER

bearbeitet July 2012 in Techniksparte
Hallo Leute,

hab heute mal ne Frage zur rad-mobilen Navigation.
Vorweg, ich hab davon 0 Ahnung.

Also Routen planen mit GPSIES und so, kenne ich.

Wenn ich mir jetzt einen Garmin zulegen würde, ohne Karte:

Kann ich dann einfach einen GPSIES Track laden und man fährt den nach ?
Oder
Brauche ich zwingend die GARMIN Karten (Deutschland, etc.) ?
ODER
Kann man sich auch Karten von Open Street Map runterladen, mit denen das Teil dann in der Pampa auch selbstständig navigieren kann ?
Ich sag jetzt mal „Norditalien“….

Für versierte Anwender sicher einfache und blöde Fragen, für mich aber von Interesse.

Vielleicht kann jemand helfen

Danke
RF

Kommentare

  • bearbeitet July 2012
    OSM geht ohne Probleme. Viele der Karten sind Routingfähig, wobei ich die Intelligenz des Algorithmus mal in Zweifel stellen will. Wenn man freier fahren will kann man sich auch die Luftlinie zum Zielpunkt anzeigen lassen.

    Zum Abfahren der Strecke von GPSIES brauchst du keine Karte, obwohl es mit Karte natürlich deutlich besser ist. Falls du dir den neuen Edge besorgen möchtest, solltest du immer die Routen von GPSIES und nicht bikemap nehmen, denn GPSIES exportiert auch das Höhenprofil, so dass du immer eine Vorschau auf die Schrecken hast, die dir bevorstehen.

    Karten gibt es für so gut wie jeden Teil der Welt, wobei natürlich die Qualität in Kambodscha wahrscheinlich geringer sein wird. Aber in Mitteleuropa sollte es keine Probleme geben.

    PS: Nun weiß ich auch wie das mit den Abbiegehinweisen funktionieren könnte. Aber die Export-Funktion von GPSIES scheint mir dennoch am bequemsten zu sein. Da hab ich zwar keine Abbiegehinweise aber ein Höhenprofil.
  • Danke schonmal!!
    Da hab ich ja erstmal paar Infos.

    Das mit den Abbiegehinweisen: wie ist das zu verstehen ? D.h. wenn ich eine GPSIES Strecke nachlade habe ich keine Abbiegehinweise ? Aber die brauch ich doch zum navigieren/Abbiegen............oder?

    Noch eine Frage zu den Strecken: die lade ich dann via USB auf den Garmin ? Muss der dazu zusätzliche Speicherkarten haben oder reicht die interne?

    Danke&Gruß
  • Also mich haben die Abbiegehinweise schon mehrfach richtig irritiert. Da springt plötzlich die Anzeige auf eine andere Darstellung. so daß jeglicher Überblick verloren geht. Wenn der Edge dann auch noch die Karte in eine andere Richtung dreht ist die Verwirrung komplett.
  • Zu den guten OSM-Radkarten zählt VeloMap: www.velomap.org/de/
    Karten-Liste: www.velomap.org/de/download/
    Screenshoots (PC und Geräte): www.velomap.org/de/about-2/screenshots/
    Routing: www.velomap.org/de/velomaporg/autorouting/
    Anfänger: www.velomap.org/de/tutorials/enbeginners-starting-guide-dewo-beginnen-tutorial/

    Mit der kostenlosen Garmin-Software "Basecamp" kannst Du die runtergeladenen Karten am PC verwalten und
    per USB aufs Gerät laden. Streckenplanung geht damit auch.
  • Du brauchst zusätzlich eine Speicherkarte, die kosten aber nicht die Welt (<10 €), falls du OSM Karten nutzen möchtest. Der Edge 800 auch kommt auch mit mehreren Karten klar. Der alte 705er akzeptiert maximal eine.

    Abbiegehinweise bedeutet, dass bei einer Richtungsänderung der Bildschirm in den Nahzoom auf die Karte geht und ein Pfeil dir zeigt, wo du langsollst. Ohne die Abbiegehinweise bleibt der Bildschirm wie er gerade ist. Solltest gerade auf der Kartenseite sein, siehst du dort natürlich die ganzen Straßen und deine geplante Route ist bunt hervorgehoben. Probleme gibt es ausschließlich, wenn du einen Kreuzungspunkt deiner Streck erreichst. Da würden dir die Abbiegehinweise sagen, in welche Richtung es geht. Letztlich sind die Hinweise nicht so wichtig.

    Die Strecken lädst du über ein Browser-Plugin via USB von GPSIES auf das Gerät. Das ist sehr einfach zu bedienen. Du kannst auch manuell die *.gpx Datei in den Ordner kopieren. Da muss ich aber selbst auch immer nachprüfen, welcher Ordner der richtige ist. Willst du mehrer Strecken auf einmal auf dein Gerät laden musst du die manuelle Option nutzen.
  • Mal anders gesagt.. Du hast immer mindestens eine farbige Linie mit der geplanten Strecke und eine Markierung, wo Du gerade bist. Karte wird natürlich auch automatisch nachgeschoben. Also siehst Du auch immer, wenn Du Dich auf eine Kreuzung zubewegst und in welche Richtung es weitergeht. Das geht prima, auch ohne Abbiegehinweis.

    Man muß nicht unbedingt die Edge-Geräte nehmen. Ein modernes eTrex 30 kann auch mehrere Karten, hat Kompass, Höhenmesser, usw., verzichtet aber auf die Fahrradcomputer-Funktionen und kostet ca. 100€ weniger. Außerdem gibts Wechselakku und Laufzeit >20 Stunden.
  • Für das was Du möchtest tuts auch ein Androide + als App OsmAnd o.ä.. Ist wesentlich billiger, für das gesparte Geld bzw. Gewicht kannst Du locker ein paar Ersatzakkus mitnehmen, um der begrenzten Laufzeit entgegenzuwirken. Ganz nebenbei kann man damit auch noch im Internet surfen oder telefonieren :-)
  • Mit den Handy als Navi ist eine feine Sache im Auto, auf dem Fahrrad meiner Meinung auf Grund der fehlenden wirklich sinnvollen Halterungen und der sehr eingeschränkten Laufzeit eher sehr unpraktikabel ... die Garmin mit den Mignonzellen halte ich vor allem im Zeitalter von OSM für ihr Geld wert, bin bestimmt kein Freund von denen da ich die überteuerten Karten schon eine Frechheit fand ... habe das alte Etrex und bin zufrieden, Routing habe ich allerdings noch nie probiert/gebraucht, also dazu keine Aussage möglich (wenn man die Auflösung entsprechend wählt sieht man es auch so wo man hin will, fand ich immer)

    kodak
  • Halbwegs passende Halterungen gibts für gängige Phones bei Ebay oder Amazon. Ist aber trotzdem etwas Bastelei. Die sinnlose Klemmbefestigung habe ich entsorgt, stattdessen 2 Kabelbinder um die Gelenkkugel und direkt am Lenker verzurrt. Unten habe ich noch ein bißchen Paketband drumgewickelt (fest an der Halterung), oben einen weiteren Kabelbinder. Geht sicher eleganter, fällt aber auch bei Dresdner Kopfsteinpflaster nicht ab. Siehe Galaxy W am Reisehobel.

    Als Problem sehe ich eher Displayhelligkeit und Reflexionen, aber mittlerweile fahre ich ohnehin lieber nach Sprachansage. Spart auch Strom. Dafür ist die Auflösung gegenüber Garmin schon genial mit 480x800. Mit der Laufzeit hast Du recht, dagegen hilft nur ein Nabendynamo, bzw der Leichtlauffraktion ein externer Akkupack bzw. Wechselakku.

    phone.jpg
    halterung.jpg
  • also vielen vielen Dank für die netten Auskünfte und Informationen.

    Wenn ich Krümel richtig verstehe, kann ich also verschiedene OSM Maps auf das Garmin laden, z.B. Italien oder Deutschland und die sind dann dort auch Routing-Fähig, sprich ich kann unterwegs einen Zielort eingeben und das navigiert (halt wie ein Auto-Navi).
    Die Aussage für mich ist also: ich benötige die (übelst) teuren Topo-Karten von Garmin nicht.

    Android und I-phone-artiges Handy ist ganz nett, aber ich habe letzteres nicht und Akkulaufzeit sowie fehlende Rad-Funktionen (Herz,Kadenz,etc.) vermisse ich schon.

    Danke&Gruß
  • ... wie geschrieben und nun auch zu sehen der Handheld immer einer Frickelei irgendwie, naja Regen darf es auch keinen geben :-) ... ich hatte das mit Akkupack im Rücken in so eine Clip-Close Dose verbaut, das war zwar dicht und hielt auch ordentlich was die Laufzeit betrifft aber wirklich schön und handlich war es nie ...
  • Hi Rocky,

    vorweg: Ich selbst habe kein Gerät der neusten Generation und verwende hauptsächlich die Garminkarten (Strasse und Topo). Routing mache ich so gut wie nie. Ich blende ein oder mehrere Tracks gleichzeitig ein. Damit kann ich auf dem Rad mehr anfangen. Mit den verschiedenen OSM-Karten incl. VeloMap habe ich aber ab und zu mal rumgespielt.

    Das auf den neuen Garmins verschiedene Karten gleichzeitig auf dem Gerät gehalten werden können, steht an verschiedenen Stellen, z.B. auch hier: www.velomap.org/de/tutorials/send-maps-to-your-gps/mapsource/ ==> GPS Geräte
    Falls es damit irgendwelche Probleme geben sollte, kann man immer noch mit Wechsel-SD-Karten arbeiten.

    Die VeloMap-Karten sind routingfähig. Man kann also eine Adresse eintippen oder einen Zielpunkt in der Karte markieren und dann die Kiste routen lassen. Mit Zwischenpunkten ein wenig nachhelfen, wenn nötig. Zum Abbiegezeitpunkt piepst es mal kurz und es gibt einen optischen Richtungshinweis. Sprachansage is nich (vielleicht mittlerweile in der oberen Preisklasse?). Prinzipbedingt ist Radrouting hakeliger als Autorouting. Mal die Hinweise vom Link zum Routing in meinem ersten Beitrag lesen.

    Man kann also definitiv ohne Garmin-Karten auskommen. Ein paar der universellen Handgeräte (Oregon, Etrex, ..) werden auch mit der Garmin TOPO Deutschland Light verkauft. Der Aufpreis ist gering, ca. 10 €. Dafür kann man die Karte ruhig mitnehmen, finde ich. Die visuelle Einschränkung gegenüber der Vollversion ist beim Radfahren nicht groß. Siehe hier (unten): www.garminonline.de/karten/outdoor/topo-light/Infos.html Adresseingabe fürs Routing gibt's bei der Light aber nicht. Deutschland ist in der Light in 8 Regionen unterteilt. Genau eine Region (bei uns z.B. Sachsen/Thüringen) kann man runterladen. Weitere Regionen sind problematisch (teuer oder geht gar nicht, weiß ich nicht genau).
  • bearbeitet July 2012
    @Krümel: danke an den Auskenner


    @Kampfmaschine: zu dem OSMAND und den Android-Handys hätte ich mal noch eine frage: ich lade dann also auch OSM daten auf das Handy. Übernimmt das OSMAND aus dem W-Lan daheim oder muss ich das extra tun?
    verarbeitet OSMAND auch GPSIES-Tracks ?

    Welche Dateigröße muss ich da für die Maps erwarten (bez. speicherplatzproblemen oder benötigter zusatzkarten).
  • bearbeitet July 2012
    [cite] RockyFranco:[/cite]Welche Dateigröße muss ich da für die Maps erwarten (bez. speicherplatzproblemen oder benötigter zusatzkarten).

    Das fängt an bei wenigen 100 MB und geht dann schon bis wenige GB. Meine CZ-Karten hat irgendetwas zwischen 150 und 300 MB, die Deutschlandkarte mit Grenzregion und Höhenlinien ist 1500 MB stark. Eine Speicherkarte wird also auf jeden Fall nötig sein.

    Allerdings ist die Suche nach Orten bei meiner Karte recht beschränkt. Kleinere Städte wie Riesa werden gefunden, aber Dohna kennt er nicht. Allerdings kann man jedes Kuhdorf im Umkreis von 10km anpeilen lassen. Dazu muss man allerdings erst einmal so nah rankommen. Keine Ahnung ob das mit den velomaps besser geht. Ich hab meine OSM-Karten von anderer Stelle.
  • Du kannst die Maps einfach runterladen wie auch immer Du im Internet bist. Bei den Datenmengen bietet sich Wlan an. Oder auch alternativ unterwegs Googlemaps etc.. direkt anzeigen, sofern Du online bist. Deutschland hat mittlerweile sogar schon 2GB, allerdings sind da auch viele OSM-PointsOfInterest mit drin.

    Gpssies geht, aber es war ein bisschen komisch,man musste es glaube ich als Track nicht als Route abspeichern. Ich nutze meistens Bikemap.

    Einen generellen Vorteil beim Phone finde ich die Freiheit der Software. Gefaellt Dir OsmAnd nicht, nimmst Du eben Oruxmaps. Die Jungs von OsmAnd sind auch offen fuer sinnvolle Verbesserungsvorschlaege. Auf meine Anregung kam z.B. der High-Contrast-Color Mode rein, damit man bei hellem Himmel ueberhaupt noch was sehen kann. Versuch das mal bei Garmin. Sicher fehlt noch das wasserdichte Phone mit transreflexivem Display, entspiegeltem Glas und dickem Akku. Erste Schritte in die Richtung sind aber gemacht, zB. Samsung Galaxy Xcover, Motorola Defy.
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