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Unterschiede bei den Tourenplanern?

bearbeitet 29. March in Gedöns und Gerassel
Gibt es wesentliche Unterschiede bei Tourenplanern? Welcher Tourenplaner ist eurer Meinung der am besten geeignete Tourenplaner für reine Rennradtouren*? Komoot? GPsies? Strava? Ein anderer? Für die wenigen Touren, die ich bisher zusammengebastelt habe, habe ich bislang GPsies genutzt.
Ich würde mich über Tips freuen und bedanke mich schon mal im Voraus.

*z.B. bei der Vermeidung stark befahrener Bundes-, Staats- oder Kreisstraßen

Kommentare

  • Na ne Kombination aus allen wär ja perfekt! :-D Aber so haben alle (3) meiner Meinung nach ihre Schwächen.

    Strava find ich am praktischsten, gerade da sich der Verbindungsalgorithmus anhand dessen orientiert, wie andere zwischen diesen beiden Punkten langgefahren sind. Ist aber natürlich auch nicht immer die "optimale" Lösung.
    Zur Orientierung bevor ich losklickere schau ich ja tatsächlich immer auf die OpenStreetMap-Karte über GPSies. Da erkennt man meiner Meinung nach besten welche Wege potentiell fahrbar/schön sind bzw. eher rausfallen, weil stärker befahrene Straße. Mit dem Routenplaner bin ich hingegen nie so richtig warm geworden.
    Bei Komoot ist dann das coole dass zusätzlich der Untergrund hinterlegt ist, also Schotterpassagen (oder auch Pflaster) kann man somit schon ganz gut vermeiden. Fiese Schlaglochpisten aber eben nicht bzw. 100% sicher sein kann man sich leider auch nicht. Ansonsten find ich die Handhabung auch nicht so gut wie bei Strava, aber auch dort hakts manchmal...

    Also wenn ich genügend Zeit hab, dann nehm ich für ne Erkundungstour (wie morgen) mittlerweile echt alle 3 (plus Baustelleninfo LASUV)! :-x Aber ist wohl auch ne Frage der Prioritäten bzw. falls einer nen noch bessres Tool weiß: Immer her damit!
  • Ich selber nutzte fast ausschließlich Komoot. Hier kannst du angeben, ob du mit dem Rennrad oder Mountainbike unterwegs bist und bekommst daraufhin die abgestimmte Route erstellt. Trotzdem gibt es hier immer auch mal wieder Passagen, welche man als Ortskundiger eher meiden würde. Strava nutze ich nur ganz selten, da ich das Handling (nur über Desktop-PC nutzbar) eher umständlich finde. Zur Schwäche von Strava müsste man auch wissen, dass es immer die meist genutzten Straßen wählen wird und somit niemals eine Stadt umfahren wird, obwohl es eigentlich sinnvoller wäre - weil da ja die meisten Nutzer langfahren.

    Generell würde ich meinem Vorredner beipflichten. Einen Planer der alles kann gibt es nicht. Auch die beste Mischung aus all den genannten Optionen wird das Wissen zu besonders schönen Streckenabschnitten oder ekligen Buckelpisten nie ersetzten.
  • Um eine (unbekannte) Strecke von A nach B zu planen, nutze ich BRouter.
    http://brouter.de
    Dieser berechnet auf Basis der in der Karte enthaltenen Informationen die "Kosten" einer möglichen Strecke. Mögliche Bewertungskriterien sind: Vermeidung von Höhenmetern, Bundesstrassen, Abbiegevorgängen, loser Untergrund, etc.
    Je nach ausgewähltem Profil (Trekking, fast bike, ...) kommen dann unterschiedliche Streckenvorschläge raus.
    Beispiel:
    http://brouter.de/brouter-web/#map=13/51.0192/13.7260/OpenStreetMap&lonlats=13.774538,51.03316|13.352895,50.919537&profile=fastbike-lowtraffic
    Es hängt natürlich alles von der Qualität des zu Grunde liegenden Kartenmaterials ab. :-)
  • bearbeitet 29. March
    Ein klares pro für komoot 👍
    Wie CESC schon geschrieben hat, kannst du vorab auswählen, ob du Rennrad, Mountainbike oder z.B. Fahrrad fährst.
    Du kannst eine Start- und Zielpunkt angeben und komoot berechnet eine Strecke von A nach B.
    Du kannst auch einen Startpunkt in der Karte wählen, selber eine Route zusammen klicken und diese nachträglich noch verändern, ohne alles neu zu erstellen.
    Das ging früher auch bei bikemap und gpsies. Ich habe bisher noch nichts gefunden, wie man bei bikemap od. gpsies eine Route clonen kann und mittendrin etwas verändern kann. Da muss man alle Wegpunkte vom Ziel bis zur zu veränderten stelle löschen und komplett neu klicken.
    Wie ebenfalls bereits zu lesen war, kann man bei komoot prüfen, ob und für welche Länge man Schotter, Pflaster etc. als Belag hat. Man kann auch sehen, wieviel km z.B. Bundesstraße, Straße, Radweg etc. sind.
    Weiterhin gibt es im Routenplaner Icons, die für Streckenabschnitte, Sehenswürdigkeiten oder schöne Plätze stehen, welche von anderen Usern empfohlen worden. Da ganze ist bebildert. Man kann sich also, anhand der Fotos, z.b. ein Bild von dem Straßenzustand machen, oder sehen, was es an anderen Stellen schönes zu sehen gibt.
    Wenn du ein Garmin navi hast, kannst du dies direkt mit komoot koppeln und strecken aufs Gerät übertragen. Auch während der Tour sind Änderungen an der Strecke möglich und können direkt über die komoot App auf dem Garmin aktualisiert werden.
    Über die App kannst du dir auf dem Smartphone auch per Sprachsteuerung die Strecke ansagen lassen, also Abbiegehinweise etc.
    Und auch das teilen der Strecke ist bei komoot z.B. einfacher als bei Strava, wo man eine Summit Mitgliedschaft benötigt.
    Ich persönlich habe mich für die Nutzung von komoot entschieden.
    Was dir am meisten taugt, kannst du nur durch testen der einzelnen Planer herausfinden. 😉
  • thomaask schrieb: »
    Ich habe bisher noch nichts gefunden, wie man bei bikemap od. gpsies eine Route clonen kann und mittendrin etwas verändern kann. Da muss man alle Wegpunkte vom Ziel bis zur zu veränderten stelle löschen und komplett neu klicken.

    Das geht aber mit Gpsies, zumindest am PC:
    gpx-Download, Neue Strecke planen, gpx hochladen
    Dann Checkbox "Punkte auswählen und entfernen" wählen und einen Rahmen aufziehen, der den zu verändernden Bereich umfasst. Das kann irgendwo in der Strecke sein. Nach Abfrage werden dann alle Punkte darin gelöscht und durch eine Luftlinie ersetzt. In dieser können dann neue Punkte an den gewünschten Stellen eingefügt werden und fertig ist die geclonte modifizierte Strecke.

    Ich habe mit Komoot nicht wirklich viel gemacht aber für mich es recht unübersichtlich. Eine wichtige Funktion für mich ist, dass ich Strecken nach Jahren noch gut in einer übersichtlichen Liste und auf der Karte wiederfinde und dass sich Interessenten ohne Accounts und Umwege die Strecke im Vollbild ansehen und auch bequem downloaden können. Gpsies kann das gut. Bei Strava und Komoot sehe ich da Mängel oder ich weiß es halt nur nicht besser.
  • Das klingt schon ganz schön kompliziert mit checkbox und Rahmen aufziehen.
    Naja, am Ende arbeitet jeder mit dem was er gewohnt ist und findet auch das besser.
  • Hey, vielen Dank für eure hilfreichen Einschätzungen und Tipps. Ich komme wohl nicht darum herum, mal mit den einzelnen Routenplanern und identischen Vorgaben und Streckenzielen zu experimentieren.

    Brouter kann ich noch gar nicht, werde ich mir aber auch mal anschauen.

    Vielen Dank
    Rainer

    PS: @Ricco: ich würde ja morgen gerne mitfahren, aber unser Garten fordert im Frühjahr sein Recht auf Pflege ein. Ich muss unseren Rasenroboter wieder in Schwung bringen, der tatsächlich jedes Wochenende rund 2 Stunden Rasenmähen einschließlich Entsorgung des Rasenschnitts (mulchen)erspart und damit mehr Freizeit verschafft.
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