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2much4you - Erfahrungen als Solostarter?

Hallo,

nachdem ich zweimal die 12h von Külsheim solo gefahren bin, würde ich mich langsam auch mal an das Heimatrennen wagen.

In Külsheim bin ich (zugegeben zwangsweise) einfach ins kalte Wasser gesprungen und es hat funktioniert. Kraft einteilen, regelmäßig essen, auch mal "längere" Pausen.

Vor den 24h habe ich aber doch etwas deutlicher Respekt, schon weil es ja auch einige Zeit im Dunkeln stattfindet.

Ist das denn hier schon mal jemand solo gefahren?

Kommentare

  • Bis jetzt bin ich mit dem MTB ein paar mal im 4er Team über 24h unterwegs gewesen. Aber noch nicht auf dieser Strecke. Mit dem Rennrad 4er/2er/1er auf einer recht hügeligen Runde. Die Müdigkeit war kein Problem, nur gab's bei dem Soloritt irgendwann Nackenschmerzen wodurch eine Zwangspause notwendig wurde. Dürfte auf dem MTB wegen der häufigen Positionswechsel nicht das Problem sein. Wenn möglich können zwei Helfer die sich abwechseln um die Flaschen zu füllen,... sehr hilfreich sein falls es darum geht eine gute Kilometerleistung hinzubekommen. Zum Essen warm machen und Flaschen füllen geht sonst recht viel Zeit drauf. Sonst möglichst mit konstanter Leistung fahren und vorher die Akkulaufzeit bei Nachtfahrten testen. Wenn man sich selbst verpflegt hilft es ggf. das Essen vorher schon einmal zu testen damit der Magen mitspielt. Vielleicht auch einmal Flüssignahrung ausprobieren da der Appetit nach 15h nachlässt.
    ...so zumindest ein paar Erfahrungswerte. Ich hatte das damals so wie du bei den 12h einfach mal gemacht, klappte auch. Schonmal viel Spaß.
  • Solo ist immer besser, keine Absprachen notwendig und als Solofahrer sind die Kosten pro Kilometer durch die Startgebür viel geringer, quasi die einzig vernünftige Variante ;)

    Hab 2 mal den EBM 300 gemacht, da fehlt einem leider etwas der Luxus ruhiger machen zu können, da es in Seifen anders als in Oybin nach 24 Stunden einfach weiter geht wenn man die Strecke nicht geschafft hat :(
    Die Nacht ist völlig egal, nach 12 Stunden Radfahren am Stück weis der Körper kurz nach Mitternacht nicht mehr was los ist und solange man auf dem Rad sitzen bleibt rollt es einfach weiter.

    Ich muss zwischen 23uhr und 4uhr eine Essenspause machen, meine Verdauung recht sich nehmlich mit übelkeit wenn diese Nachts voll belastet wird. Ansonsten einfach aller 60 Minuten Kalorien aufnehmen, am besten leicht verdauliches. Kontinuierliche Nahrungsaufnahme fühlt sich verglichen zum Touren fahren an wie Doping. Kein Wunder, bei einer Tagestour isst man höchstens 3 mal was und achtet nicht auf die leichte verdaulichkeit.
  • Danke Euch, das ist ja schon mal ein Anfang.

    Wie ist denn die Strecke? Unsereins ist ungefedert unterwegs (29er Stahl).
  • Die Strecke ist meines Erachtens das Härteste was man im Rahmen von 24h-Rennen im näheren Umkreis findet. Es gibt zwei Abfahrten. Erste gleich nach Start/Ziel...schnell aber easy. Die Zweite kurz vor Start/Ziel ist zweigeteilt. Der obere Abschnitt ähnelt einem ausgewaschenen Bachbett was man "im Bach" oder am Rand fahren kann. Ich habe dort 24h-Fahrer mit rudimentärer Radausrüstung gesehen die da unvorstellbare Leistungen gefahren sind. Ich könnte mir das aber für mich NIEUNDNIMMER vorstellen. Ich fahre 29" Racefully mit 100mm...in meinen Augen das perfekte Bike.
    Probier bitte die Strecke vorher mal aus dann weißt du ob das für dich und dein 29er Starrbike passt.
    Ansonsten ist 2much4you sehr zu empfeheln...weil Nette Leute, sehr familiär, kleiner Starterkreis, anspruchsvolle Strecke.

    Zur Nahrung: Ich versuche aller halben Stunde eine (halbe) Banane und (wenns gut läuft) eine kleine Bemme zu essen was (bei mir) sehr gut funktionert. Schön lange kauen ist gut fürs Vorverdauen und macht es dem Magen leichter. Evtl. etwas Dextromaltrin + Prise Salz in die Flasche...aber...probier beim Rennen keine Sachen aus die du vorher nicht gewöhnt bist und über längere Strecken getestet hast!!! Wenn du nichts mehr reinbekommst und länger als 2h bis zum Ziel sind, kannst du das Rad eigentlich abstellen. Hab einmal 9h im Fahren-Essen-Kotzen-Durchfall-vor Bauchkrämpfe sterben-Fahren-Modus verbracht und das war gelinde gesagt eine extrem unangenehme Erfahrung. Wenn du es bis zur Morgendämmerung schaffst auf dem Fahrrad zu bleiben, dann hast du gewonnen. Ab dann wacht der Körper wieder auf und du kannst locker bis zum Ende fahren.


    Viel Erfolg!!!

    Georg
  • Ist das der korrekte Track der Strecke?

    https://trackspotting.com/de/mtb/track/43737/2much4you/

    Ob ich so viel im Kreis fahren überstehe? Külsheim ergab letztes Jahr 17 Runden = 170km. Fahre ich auf alle Fälle mal Probe. Hier müssten es ja vorsichtig geschätzt 50 bis 60 Runden werden.
  • Sieht ganz danach aus...wenn sich in letzter Zeit nichts geändert hat!
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